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Reiseziel Seychellen

Strand auf La Digue Fischmarkt auf Mahe Strand auf Bird Island


Seychellen - Fauna

Als einer der interessantesten einheimischen Vögel findet man auf den Seychellen den Rabenpapagei, dessen Bestand auf etwa 100 Tiere reduziert ist, zudem Dickschnabel-Fluchtvogel, Warzenfruchttaube und die in Höhlen nistende Seychellen - Höhlensalangane.

Einzige Säugetiere auf den Sexchellen sind die Seychellen-Flughunde und die Fledermausart Coleura seychellensis, die zur Familie der Glattnasen-Freischwänze zählt.

Das Meer mit seinem fast unerschöpflichen Reichtum sorgt nicht nur für das Leben unter Wasser, es bietet auch die Lebensgrundlage für viele Millionen von Vögeln. Einige Inseln wie Bird Island sind ein wahres Vogelparadies.

Hier gibt es keine Feinde, weder Alligatoren noch Schlangen, keine Ratten oder Katzen. Zudem sind die Vogelinseln, Bird-Island oder Aride nur äußerst umständlich zu erreichen. Deshalb können hier noch Vögel existieren, die sonst auf der Welt längst ausgestorben sind.

Die Tierwelt der Seychellen hat viele Besonderheiten zu bieten. Da ist zunächst der großartige Fischreichtum der Seychellen-Gewässer, der die Inseln mit ihren noch intakten Korallenriffen zu guten Tauch-Revieren macht. Wenigstens das Schnorcheln sollte deshalb jeder Besucher unbedingt einmal ausprobieren.

Immer wieder anzutreffen sind die kleinen, grauen, allesfressenden Skinke.

Unübersehbar sind die Geckos, die auf Mahé meist grau oder braun sind, auf La Digue fast immer eine leuchtend grüne Färbung haben. Die grünen Geckos werden auch Taggeckos genannt. Diese nützlichen Insektenfresser findet man fast immer in Gebäuden, wo sie abends im Lampenschein beobachtet werden können.

Zu den ungeliebten Kleintieren zählen die Kakerlaken und Stechmücken. Erstere, eigentlich überall in den Tropen anzutrffen, findet man auf den Seychellen allerdings weniger. Dies ist sicherlich auf den großzügigen Umgang mit Insektiziden zurückzuführen.

Dagegen gibt es Stechmücken fast überall auf den Seychellen. Ihre Zahl hält sich aber in Grenzen, da es kaum stehende Gewässer gibt. Außerdem vertreibt der ständige Wind die ungeliebten Geister. Nur in der Dämmerung in sumpfigen Gebieten wie z. B. auf La Digue muß man etwas gegen die Mücken unternehmen. Die als Malaria-Überträger gefürchteten Anopheles-Mücken gibt es auf den Seychellen nicht. Eine Malaria-Prophylaxe ist demnach nicht notwendig.

Ein größeres Problem an Stränden sind die kleinen Sandfliegen. Sie sind in der Wirkung mit Kribelmücken vergleichbar.

Im Sand der Strände leben unzählige Kleintiere und Krebse. Größere Exemplare sind vor allem nach Einbruch der Dunkelheit oder an einsamen Stränden antreffen.

Die überall im Unterholz in ihren Netzen sitzenden riesigen, schwarz-gelben Palm-Spinnen sehen zwar gefährlich aus, sind dagegen aber um so harmloser.

In Acht nehmen sollte man sich vor großen Hundertfüßlern, deren Biß giftig ist und böse Wunden verursachen kann. Sie kommen aber sehr selten vor.

Auf einigen Inseln findet man kleine Skorpion-Arten, deren Stich jedoch nicht lebensgefährlich ist. Alles in Allem kann man sagen, daß von der Tierwelt der Seychellen kaum nennenswerte Risiken für Besucher ausgehen.

Besonders schön anzusehen sind die vielen Vogelarten der Seychellen, von denen eine Reihe von Exemplaren äußerst selten sind. Zu nennen ist hier besonders die Seychellen-Schamadrossel, die nur noch auf Frégate lebt. Die Vögel kennen keinen Fluchtinstinkt. Deshalb muß die Insel ratten- und katzenfrei gehalten werden, damit das Überleben der letzten wenigen Dutzend Exemplare gesichert ist.

Nicht so selten, aber dafür ausgesprochen schön sind die schneeweißen Feenseeschwalben, die pechschwarze Augen und blaue Schnäbel haben. Ebenso bemerkenswert sind die in den warmen Aufwinden an den Berghängen segelnden Tropikvögel. Manche Gebiete der Seychellen stehen als Vogelschutzgebiete unter strenger Aufsicht. Hierzu zählen auch die Inseln Aride, Cousin oder Bird-Island. Sie sind für ornithologisch Interessierte ein unbedingtes Muss.

Die einzige einheimische Säugetierart ist der Seychellen-Flughund. Die großen, in ihrem Verhalten den kleineren Fledermäusen gleichenden Tiere sind in der Dämmerung häufig zu sehen und auch zu hören. Der Flying Fox sieht aus der Nähe mit seinem rotbraunen Fell aus wie ein kleiner Fuchs. Die Nahrung der Flughunde besteht ausschließlich aus Früchten.


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