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Reiseziel Seychellen - Flora


Vallee de Mai, ein 0,195 qkm großes Tal im Praslin-Nationalpark - Als Weltkulturerbe von der UNESCO ernannt im Jahr 1983

Die nur auf den Seychellen vorkommende Seychellennuapalme "Coco de Mer" mit den größten Samen im Pflanzenreich und einer Höhe von 30 bis 40 m.

Zudem weitere sechs nur auf den Seychellen heimische Palmenarten und Schraubenbäume wie der Hornes-Schraubenbaum.

Bis vor 40 Jahren war der urzeitlich anmutende Palmenwald in einem abgelegenen Hochtal der Seychelleninsel Praslin, noch völlig unberührt. Heute kommen Menschen aus aller Welt hierher, um die seltene Seychellen-Palme zu bewundern. Ihre Besonderheit ist der bis zu 20 kg Gewicht schwere Samen "Coco de Mer". Der größte Samen der Welt.

Heute findet man die Fächerpalmen, die bis zu 800 Jahre alt werden können, nur noch auf Praslin und der kleinen Nachbarinsel Curieuse. Ihr Bestand wird auf 400 Exemplare geschätzt.

Eine kluge Wirtschaftspolitik schützt die Idylle. Große Hotels dürfen hier nicht gebaut werden. Das begrenzt die Zahl der Urlauber, und ist die Gewähr zur Erhaltung der Naturwelt.

Auf Praslin, einer der größeren Inseln des Archipels, wurde schließlich die Palme gefunden, die man solange gesucht hatte. In unserer Zeit wurde ein Park, Vallee de Mai, das Maital, angelegt. Hier kann man die Palme studieren, ihr Wachstum beobachten und ihre legendenumwobene Fortpflanzung.

Die merkwürdige Form erinnert an das Gesäß schöner Menschen. So hat die Frucht erotische Phantasien angeregt und mancher hoffte sogar auf eine potenzstärkende Wirkung. Ohne den schützenden Naturpark, wäre deshalb die seltene Palme längst verschwunden.

Apropos Palme, es gibt weibliche Palmen und männliche, leicht zu unterscheiden. Eine Seychellen-Legende sagt, daß sie sich in einer stürmischen Nacht zusammentun...

7 Jahre vergehen nach der Vereinigung bis wieder eine reife Frucht für den neuen Kreislauf bereit ist. Die kleine Schwester, die jeder kennt, die gewöhnliche Kokusnuß, hatte hier seit dem vergangenen Jahrhundert die Coco de Mer verdrängt. Ihr Saft, das Fleisch und ihre Fasern waren begehrt. Heute gibt es im Welterbe-Naturpark wieder eine große Zahl von Coco de Mer Palmen. Die ältesten sollen rund 800 Jahre alt sein. Die höchsten sind über 30 Meter.

Eine kluge Wirtschaftspolitik beschützt die Idylle. Große Hotels dürfen hier nicht gebaut werden. Das begrenzt die Zahl der Urlauber, so daß die Seychellen immer noch wie ein grenzenloses Paradies erscheinen.


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