Reiseziel Hawaii


Hawaii - Fauna
Einheimische Landtiere sind Fledermäuse und Vögel, wobei die Vögel in einer reichen Artenvielfalt vorkommen. Wie überall auf unserem Planeten nimmt die Zahl gefährdeter Arten jedoch immer schneller zu. In den Lavagesteinen ist die hawaiische Gans (Nene) zu Hause. Selbstverständlich gibt es auch Insekten und sonstiges Kleingetier. Hawaii ist jedoch malariafrei. Darüber hinaus sind die eingeführten Tiere wie Pferde, Hunde, Ziegen und Kühe vorhanden.
Der Pazifik bietet aber eine ungleich größere Artenvielfalt an Meerestieren. Im Gegensatz zu unseren europäischen Gewässern ist das Ökosystem rund um die Hawai-Inseln noch gut erhalten. In den um die Inseln vorgelagerten Korallenriffen ist eine Vielzahl von Riff-Bewohnern anzutreffen. Es gibt bunte Riff-Fische wie den Schmetterlingsfisch und den Papageienfisch. Lustig fanden wir den Namen eines buntgescheckten Riff-Fisches mit Namen " Humuhumunukunukuapuaa". Ein wahrer Zungenbrecher. An den Stränden sind diverse Arten von Krebsen zu finden, die hier ihre Löcher graben.
Darüber hinaus findet man in den Riffen Seeanemonen, Seesterne und Seegurken vor. Muscheln trifft man in den unterschiedlichsten Gattungen und Arten an. In den tieferen Gewässern sind viele verschiedene Arten von Delphinen und Wale zu sehen.
In den Wintermonaten tummeln sich vor den Küsten Hawaiis Buckelwaale zu Tausenden. Zwischen den Inseln Maui, Molokai und Lanai werden sie am häufigsten angetroffen. Für die Touristen werden Walwatching - Trips vom Boot aus angeboten. Die Buckelwale werden bis zu 15 Meter lang. Die Wale sind in diesen Gewässern während der Wintermonate, um sich zu paaren und ziehen dann Ende des Winters wieder Richtung Norden. Im folgenden Jahr kehren Sie hierher zurück, um ihre Jungen zur Welt zu bringen.
Weitere vorkommende Meeresbewohner sind Schwertfische, Marline, Zackenbarsche, Haie, Barrakuda, Bonito, Thunfisch, und Makrelen, wobei die Aufzählung nicht vollständig sein muß. Die Haie sind übrigens wegen der fehlenden Außenriffe auch in Küstennähe anzutreffen. Das weite Hinausschwimmen ins offene Meer ist deshalb für Menschen nicht ungefährlich.
Bedrohte Lebensräume - stirbt das Paradies?
Die Ökosysteme sind auf Hawaii auf kleinstem Raum anzutreffen. Kahle Steppen liegen neben tropischen Regenwäldern und Lavawüsten grenzen an Sandstrände mit Korallenriffen. Durch diese unterschiedlichen Zonen hat sich auf den Hawaii-Inseln eine unvergleichliche Flora und Fauna entwickelt.
Allerdings ist dieses Paradies auch stark bedroht. Durch den sich immer rasanter ausbreitenden Massen-Tourismus und die damit verbundene Zersiedelung und Bebauung der Inseln finden viele Pflanzen- und Tierarten keinen ausreichenden Lebensraum mehr.
Ein negatives Beispiel hierfür ist auf der Insel Oahu zu finden. In Honolulu hat die industrielle Luft- und Wasserverschmutzung bereits viele Pflanzen- und Tierarten verdrängt. Die Abholzung der Wälder, Ausschöpfung der natürlichen Wasserreserven und die agressive Landerschließung mit Monokulturen sowie die Bebauung mit Hotelkomplexen, Resortanlagen und Golfplätzen tragen wesentlich zum Sterben der Artenvielfalt bei. Man kann die Auswirkungen deutlich sehen, wenn man mit offenen Augen seine Umwelt betrachtet.
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