Malaysia


Malaysia - Kuala Lumpur - Malakka und SÜdwesten - Reisebericht
Diese Region ist das fortschrittlichste und am dichtesten besiedelte Gebiet Malaysias mit den meisten historischen Stätten des Landes.
Kuala Lumpur, die Hauptstadt von Malaysia, wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts gegründet. Ihre Architektur zeichnet sich durch eine weltstädtische Mischung malaysischer, chinesischer, indischer und europäischer Kulturen aus. Die Tasek Perdana Lake Gardens sind eine herrliche Parklandschaft für Picknicks, Bootsfahrten und Spaziergänge. Innerhalb der Gärten stehen das Parlamentsgebäude und das Nationaldenkmal.
Ganz in der Nähe liegt das Nationalmuseum mit historischen Ausstellungsstücken. In der Nähe des Bahnhofs erhebt sich die Nationale Moschee und nicht weit von hier findet man den alten chinesischen Tempel Chan See Yuen und den indischen Tempel Sri Mahamarianman. Im 50 Jahre alten Central Market kann man Handwerker bei der Arbeit beobachten.
Einige Kilometer nördlich der Stadt liegen die Batu-Höhlen. Diese natürlichen Höhlen werden über 272 Stufen erreicht und beherbergen den Schrein des Hindugottes Subramanian. In der nahegelegenen Museumshöhle findet man eine Sammlung bunter Statuen und Wandmalereien der indischen Mythologie. Der Templar Park liegt 22 km außerhalb der Hauptstadt und ist ein Regenwaldgebiet mit Dschungelpfaden, Lagunen und Wasserfällen.
Petaling Jaya liegt zwischen dem Flughafen und Kuala Lumpur. Ursprünglich nur als Übernachtungsstätte gedacht, hat sich der Ort schnell zu einem beliebten Zentrum mit internationalen Hotels, Restaurants und Nachtlokalen entwickelt. In der Nähe gibt es vier ausgezeichnete Golfplätze.
Port Dickson liegt ca. anderthalb Autostunden südlich von Kuala Lumpur und verfügt über einen 18 km langen Strand. Die sandigen Buchten sind ideal für Wassersportler und Angler; Wasserski, Motorboote und Tiefseeausrüstungen können gemietet werden. Port Kelang ist Malaysias größter Hafen. Die Stadt ist für ihre Fischrestaurants berühmt.
Malakka, zwei Autostunden von Kuala Lumpur entfernt, wurde Anfang des 15. Jahrhunderts gegründet und ist eine überwiegend chinesische Stadt geblieben; man findet jedoch reichlich Erinnerungen an die portugiesische, holländische und britische Herrschaft, u. a. im Städtischen Museum.
Zu den architektonischen Zeugnissen zählen der Cheng-Hoon-Teng-Tempel, das Tor der portugiesischen A-Formosa-Festung, die St.-Pauls-Kirche mit dem Grab des Hl. Xavier, das Stadthuys, die holländische Christuskirche und die Tranquerah-Moschee, eine der ältesten Moscheen des Landes.
Es gibt mehrere internationale Hotels in Malakka. Ein Resort mit breitem Freizeitangebot liegt 12 km außerhalb der Stadt. Die Reise gen Süden von Malakka nach Johor Baharu und Singapur führt durch Muar und Batu Pahat.
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