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Philippinen

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Philippinen - Allgemeine Reiseinformationen

Fläche

300.000 qkm.

Einwohner

85.000.000

Hauptstadt

Manila (mit ca. 12.000.000 Einwohnern).

Geographie

Die Philippinen liegen vor der südostasiatischen Küste zwischen Taiwan und Borneo im Pazifik. Sie bestehen aus 7107 Inseln und kleinen Inselchen. Davon haben 2773 einen Namen Nur etwa 900 sind bewohntund rund 500 Inseln sind größer als 1 qkm. Die beiden größten Inseln, Luzón im Norden und Mindanao im Süden, machen 65% der Landmasse aus. Hier leben auch 60% der Bevölkerung. Zwischen Luzón und Mindanao liegt die Inselgruppe der Visayas.

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1987. Verfassung wurde 1987 eingeführt. Parlamet bestehend aus zwei Kammern: Repräsentantenhaus = 260 Mitglieder und Senat = 24 Mitglieder. Staats- und Regierungschefin: Maria Gloria Macaray Macapagal-Arroyo, seit 2001. Unabhängig seit 1946, bis 1898 spanische Kolonie.

Sprache

Die Amtssprache ist Filipino. Englisch ist ebenfalls weit verbreitet, ein wenig auch auch Spanisch und Chinesisch. Es gibt über 100 Kultur- und Volksgruppen, wovon jede ihre eigene Sprache hat. Insgesamt sind rujnd 990 Sprachen registriert.

Gesundheit

Vor einer Reise sollte man rechtzeitig Vorsorgemassnahmen treffen, damit der Urlaub zu dem Urlaub wird, den man sich vorstellt. Eine vernünftig ausgestattete Reiseapotheke ( wenigstens Medikamente gegen Durchfall, Fieber, Schmerzen sowie Verbandstoff, Pflaster, Wunddesinfektion) und Erste Hilfe Kenntnisse sind durchaus zu empfehlen. Impfungen gegen entsprechende Erkrankungen im Urlaubsland, zum Beispiel die Impfungen gegen Typhus, Hepatitis A oder Hepatitis B sind bei einem Facharzt abzuklären. Nicht zu vergessen sind auch die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung.

Malaria Vorkommen

ganzjährig, unterschiedliches Risiko in den einzelnen Landesteilen

mittleres Risiko

in ländlichen Gebieten unterhalb 600 m folgender Regionen/Inseln: Osten von Luzon, Teile von Mindanao, Palawan, Samar, Sulu-Archipel, Mindoro Occidental

geringes Risiko

in den übrigen Landesteilen bzw. Inseln sowie in Höhenlagen über 600 m

malariafrei

sind die Stadtgebiete sowie die Inseln Bohol, Catanduanes und Cebu.

Religion

84% Katholiken. Potestanten, Buddhisten, Moslems, Anhänger der Unabhängigen Philippinischen Kirche und Anhänger von Naturreligionen.

Ortszeit

220 V (110 V in Baguio), 60 Hz. 110 V-Anschlüsse sind in den meisten Hotels erhältlich. Es werden flache und runde zwei- und dreipolige Stecker benutzt.

Telefon

Die Benutzung von digitalen Mobiltelefonen ist möglich. Internationale Ländervorwahl für die Philippinen: 0063 Vorwahl von den Phil. nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041.

Währung

1 Philippinischer Peso (P) = 100 Centavos 

Kleidung

Beim Besuch in Kirchen oder Moscheen sind Shorts und allzu freizügige Kleidung anstößig.

Botschaft

Die Deutsche Botschaft befindet sich: 6.Etage Solid Bank Building, 777 Paseo de Roxas, Makati, Metro Manila.

Einreise

Staatsangehörige von Ländern, mit denen die Philippinen diplomatische Beziehungen pflegen, brauchen für die ersten 21 Tage Aufenthalt kein Visum. Für einen längeren Aufenthalt wird ein Touristenvisum benötigt.

Handel mit bedrohten Tierarten

Setze Prioritäten für das Leben. Vermeide den Kauf jeglicher Tierarten wie z.B. die Riesenmuscheln. Sie unterliegen nach Philippinischem Recht einem strengen Exportverbot und Du vermeidest auch Unanehmlichkeiten bei der Einreise in Deine Heimat.

Sicherheit

Die Kriminalitätsrate ist in den großen Städten recht hoch. Darum nachts nie alleine durch einsame Straßen gehen, Schmuck und teure Uhren im Safe lassen. Immer nur so viel Geld mitnehmen, wie zu dem entsprechenden Anlaß ausgegeben werden soll.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft beschäftigt ein Drittel der Erwerbstätigen und erwirtschaftet etwa ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts. Sie bestreitet rund 25% des Exportgeschäfts. Rund 90% der Landfläche werden land- und forstwirtschaftlich genutzt. Reis ist vor Mais und der Kokospalme die wichtigste Nutzpflanze.

Die Philippinen waren von der Asien-Krise weniger betroffen als andere Länder der Region. Eine konsequente Deregulierung und Liberalisierung der Wirtschaft sowie die von der damaligen Regierung Ramos initiierte Privatisierungskampagne der staatlichen Monopolbetriebe hatten das Wirtschaftswachstum bis zum Ausbruch der regionalen Krise gestärkt. Dennoch blieb eine nachhaltige Wiederbelebung der Wachstumskräfte bisher aus.

Eine stabile und anwachsende Konjunktur ist das Hauptziel der philippinischen Wirtschaftspolitik. Im Jahr 2001 konnte ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 3,8% erreicht werden (2000: 3,9%). Vor allem der Dienstleistungssektor und die Investitionen in den privilegierten Export- und Sonderwirtschaftszonen haben dazu beigetragen. Die Landwirtschaft - wichtigste BIP-Stütze mit 20 % bei ca. 40% der erwerbstätigen Bevölkerung - erholte sich im Verlauf des Jahres 2001. Die Produktion stieg um 9%. Dies führte u.a. zum Rückgang von Einfuhren bei Grundnahrungsmitteln (Reis), und trug trotz Kursverlusten des Peso zum USD zur Stabilisierung der Inflation bei. Diese betrug zuletzt 6,7% (6.9% in 2000).

Problematisch sind nach wie vor die steigende Arbeitslosigkeit (ca. 12%) bei ca. 25% Unterbeschäftigung und die ungleiche Verteilung der Einkommenszuwächse. Die externe Verschuldung der Philippinen beläuft sich derzeit auf insgesamt 51 Mrd. US$ mit leicht steigender Tendenz.

Bei den Ausfuhrprodukten dominieren die elektronische Industrie (Halbleiter) und der Textilsektor. Beide Zweige erwirtschafteten 70% der Exporterlöse. Die wichtigsten Zielmärkte für den philippinischen Export waren die USA (34%), Europa (15%), Japan (17%), sowie die ASEAN-Staaten (19%). Durch die Einseitigkeit des Exportanteils aus den Wirtschaftszonen besteht eine starke Abhängigkeit von den Weltmarktpreisen.


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