Sri Lanka


Sri Lanka - Reisfelder - Reisebericht
Man trifft sie ausserhalb der Städte überall auf der Insel Sri Lanka an. Die Rede ist von den unzähligen Reisfeldern, auf denen die Bauern für die Versorgung des Landes arbeiten.
Bereits als wir die Stadt Colombo hinter uns lassen, fahren wir an riesigen Reisfeldern vorbei. Die Felder sind kunstvoll angelegt und reichen oft bis in die Berglandschaft der Insel hinauf.
Mit Ochsengespannen vor einem primitiven Pflug aus Holz werden auch heute noch die Felder wie vor hunderten von Jahren gepflügt. Dabei bewegen sich die Arbeiter im tiefen Schlamm. Eine körperlich harte Arbeit, die meist von den Männern verrichtet wird, während die Ernte in der Regel Sache der Frauen ist.
Die einzelnen Terassen werden durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem feucht gehalten, um den Reispflanzen die Wachstumsgrundlage zu geben.
Der Lohn der Arbeit ist so gering, dass er die Familien gerade mit dem Notwendigsten für das tägliche Leben versorgt. Die Reisbauern leben meist in ärmlichsten Hütten am Rande der Reisfelder.
Trotz des schwierigen Lebens sind die Menschen meist fröhlich und freundlich. Das Säen und Ernten findet mehrmals im Jahr statt, da die Wachstumsbedingungen auf der Insel optimal sind.

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