Reiseziel Korsika


Europa - Korsika - Ajaccio - Reisebericht
Ajaccio ist nicht nur die Hauptstadt Korsikas, sie ist auch die Geburtsstadt Napoleons. Die Stadt Ajaccio besteht aus Boulevards, klassizistischen Prachtbauten und weißen Stränden mit Palmen. Natürlich ist auch Napoleon allgegenwärtig, nach ihm sind Straßen und Plätze benannt.
Das Geburtshaus Napoleon, es ist in einer kleinen Gasse und von außen nicht sehr spektakulär, beherbergt ein kleine Museum. Wie auch jeder anderen großen Stadt auf Korsika besitzt Ajaccio eine große Zitadelle, sie liegt direkt an dem Golf von Ajaccio und ist mit Militär stationiert.
Die Altstadt wird von kleinen Gassen mit vielen Restaurants, Bars, Plätzen und Souvenirläden dominiert. Im Hafen liegen viele Fischer- und Sportboote und an die Promenade ist voll von Restaurants, die abends von Touristen belagert werden.
Zu erwähnen ist auch der Place Maréchal Foch mit einem von vier Löwen wasserspeienden Brunnen, der Chapelle Impériale und dem Palais Fesch. Natürlich gibt es in Ajaccio auf viele moderne Gebäude. Da sind die vielen Hotels, die leider Bettenburgen ähneln und die neuen Geschäftsviertel.
In der Bucht vom Golf von Ajaccio liegt das touristische Zentrum Porticcio. Man erreicht es, wenn man Ajaccio in Richtung Süden verlässt. In dieser Region gibt es viele Sandstrände, die von Campingplätzen, Hotels und Feriendörfern gesäumt sind.
Fährt man weiter nach Süden, ins Bergdorf Coti-Chiavari, kann man abends die Sonne im Golf von Ajaccio versinken sehen. Im Westen, ziemlich genau zwischen der Strecke Calvi und Ajaccio liegt die Calanche. Diese Landschaft ist durch die roten Felswände aus Granit geprägt.
Mitten in der Calanche liegt die Stadt Porto. Porto ist eine reines Ferienzentrum. Es besteht nur aus Hotels und Restaurants. Vor der Stadt Porto liegt ein 500m breiter Strand. Überragt wird Porto von einem im Jahre 1549 erbauten genuesischen Wachturm. Fährt man in südlicher Richtung, fährt man an den Felsen der Calanche vorbei. Diese Felsen sind atemberaubend.
Mittendurch schlängeln sich kurvenreiche Straßen, die von der Macchia begleitet werden. Zu der einen Seite hat man die steil ansteigende Felsseite, zu der anderen Seite eine atemberaubende Steilküste. Die Felsen sind bedingt durch Erosion mit bizarren Mustern besetzt. Bei Sonnenuntergang leuchten die Felsen feuerrot.
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