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Spanien - Flora

Die Kantabrische Bergkette teilt das Land grob in zwei Klimazonen ein. Man findet ganz unterschiedliche Pflanzenarten vor. Die Planzenwelt nördlich des Gebirges profitiert von einem maritimen Klima. Hier gibt es nicht allzugrosse Temperaturschwankungen.

Nicht nur das Klima ist hier stabiler sondern es Regnet hier auch häufiger. Das wiederum begünstigt das Wachstum der Pflanzen. Daher findet man in der kantabrischen Gegend auch eine üppige Vegetation vor. Man findet etwa 5000 verschiedene Pflanzenarten vor, die zur Vielfalt der Fauna Spaniens beitragen.

Oft fährt man auf Straßen, die durch vegetationsarme Gegenden führen. Insbesondere fällt hier in die Waldarmut auf. Mit der Zerstörung der Wälder, mit der wahrscheinlich schon vor Jahrhunderten von Jahren begonnen wurde, ging in diesen Gebieten eine Bodenaustrocknung einher. Die wierderum bedingte große Veränderungen im Wasserhaushalt, die zu erheblichen Bodenerosionen führte. Monokulturen (z.B. Kiefern und Eukalyptus), von wirtschaftlichem Interesse geleitet, unterstützen eine neue Entwicklung der artenreichen Waldflora kaum.

Weit verbreitet sind Farne und diverse Ginsterarten sowie Heidekraut. Lediglich 30 Prozent der Fläche Spaniens ist bewaldet. Durch diverse Aufforstungsprogramme in weiten Teilen Spaniens wurden hauptsächlich Monokulturen von Pinien und Eukalyptusbäumen angepflanzt.

In wenigen Bergregionen findet man Wälder mit Buchenbeständen und verschiedenen Tannenbaumarten. In niedrigeren Gegenden kommen auch Laubbäume vor. Besonders zu nennen sind unter anderem Linden, Kastanien, Ahorn, Ulmen, Eschen, Haselnusstraeucher und die für diese Region so typische gemeine Eiche.

Südlich des Kantabrischen Gebirges ist die Fauna und Vegetation erheblichen Temperaturschwankungen ausgesetzt. In den Sommermonaten können die Temperaturen bis zu 40 Grad erreichen. Insbesondere die langen Trockenperioden wid der Natur einiges abverlangt. In diesen Gegenden fndet man selten Wälder. Die Landschaft ist hier durch brachliegendes Land oder Gestrüpp gekennzeichnet. Aber es gibt auch einige Baumarten, die sich diesen trockenen Bedingungen angepasst haben. Zu nennen sind hier die Pinie, die Steineiche, die Seekiefer oder die Zenneiche.

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