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SÜdsee - Flora

Fleischfressende Pflanzen
Der Nährstoffmangel ist im Dschungel gross. Besonders trickreich ist die carnivore Fauna in Form der Kannenpflanzen. Die Fangorgane dieser Arten bestehen aus kannenähnlich umgeformten Blättern. Durch Nektarduft und Färbung der Pflanze werden Insekten angelockt. Die Oberfläche der Innenwände sind glatt und glitschig und die Insekten und Kleintiere werden so gefangen. Am Boden werden die Tiere durch den Verdauungssaftt aufgelöst und werden zu wichtigen Stickstofflieferanten. Für gewöhnlich sind Insekten, bei besonders großen Exemplaren auch einmal ein Baumfrosch oder größere Tausendfüßler die Opfer.

Fleischfressende Pflanze

Orchideen
Die Orchideen gehören zu der grössten Familie der blütentragenden Pflanzen. Ihre Form und Größte variiert von 1 cm bis mehr als 5 m. Die Mehrzahl der Orichideen sind Epiphyten. Daneben gibt es aber auch terrestrische auf Felsen wachsende Arten. Sie weisen exotische Blüten mit allen Variationen des Farbspektrums auf.

Jede Blüte hat drei Kelchblätter und drei Blütenblätter. Eine davon ist zur Lippe geformt. Auf ihr landen die Insekten. Die Formen der Blüten sind ausgesprochen vielfältig und man hat ihnen viele populäre Namen gegeben.

Taro
Die Taropflanzen gedeihen vorwiegend in den tropischen und subtropischen Gebieten der Erde. Vor über 2000 Jahren wurden die ersten die ersten Pflanzen kultiviert. Danach verbreitete sie sich schnell. Die Taroknollen enthalten etwa 20% Stärke und cirka 3% Eiweisse. Zudem sind sie in ihr reichlich Provitamin A und Vitamin C enthalten. Neben Spuren von Fett enthalten die Wurzeln schleimige Substanzen.

Von der Taropflanze gibt es etwa 1000 verschiedene Sorten. Die Knollen werden nach dem Schälen in Salzwasser gewaschen und lassen sich fast wie Kartoffeln kochen. Das Kochwasser muss auf jeden Fall einmal gewechselt werden. Dabei wird das in den Knollen enthaltene Calciumoxalat zerstört und verbleibt im Kochwasser. Taroknollen können zudem gegrillt, gebacken oder frittiert werden. Die Knollen können auch in Scheiben geschnitten und in der Sonne getrocknet werden. Die Knollen dienen darüber hinaus zur Stärkegewinnung und werden zum Binden für Suppen und zum Brotbacken verwendet.


Yams
Ein wichtiger Stärkelieferant auf allen Märkten ist die Yam-Pflanze. Sie wird bis zu 50 kg schwer.

Brotfrucht
Der Brotfruchtbaum wird bis zu 20 m hoch. Er speichert die Stärke in den bis zu 2 kg schweren grünen Früchten. Dder Baum weist riesige bis 80 x 50 cm großen Blätter auf.

Jackfrucht
Diese Früchte ähneln der Brotfrucht, unterscheiden sich aber von ihr durch ihre extremen, bis zu einem Meter langen und 50 kg schwereren Früchten. Der Baum wird bis zu 25 Meter hoch und hat eiförmige Blätter. Die Früchte entwachsen sowohl dem Stamm als auch älteren Ästen. Man nennt dies auch Stammblütigkeit.

Kokosnuss
Kokosfleisch wird auch zur Herstellung von Gesichtscremes verwendet. Das Wasser der Kokosnuss liefert wichtige Stoffe, die unter anderem bei Organstörungen und Verstopfungen angewendet werden.


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